Solidarität mit der Wilhelm-Filchner-Schule und der Walter-Lübcke-Schule in Wolfhagen Bekenntnis der Schulen der Region Nordhessen zu Menschenrechten und Menschenwürde

Mit Entsetzen haben wir die Nachricht aufgenommen, dass die Wilhelm-Filchner-Schule und die Walter-Lübcke-Schule in Wolfhagen Drohungen erhalten haben, die sich u.a. auf Ereignisse rund um die Ermordung des Regierungspräsidenten Walter Lübcke beziehen und die mit Menschenrechte und Menschenwürde verachtenden Botschaften verbunden sind.

In dieser Drohung wird auf rechtsextremistisches Gedankengut Bezug genommen und Menschen werden in ihrer Würde verletzt und physisch bzw. psychisch bedroht.

Wir Schulen aus der Region Nordhessen möchten den beiden Schulen in Wolfhagen, aber auch anderen von derartigen Drohungen betroffenen Einrichtungen, ausdrücklich unsere Solidarität zum Ausdruck bringen.

Überall dort, wo Menschen eine klare Position gegen Hass und für eine mitmenschliche Gesellschaft beziehen, sollten sie dies gemeinschaftlich tun, um für die freiheitlichen Werte und den Grund- und Menschenrechtskatalog einzutreten.

Gemeinsam leisten wir mit den Mitteln des Rechtsstaats und in Solidarität miteinander Widerstand gegen alle ideologisch, politisch oder religiös-kulturell motivierten Bestrebungen, unsere freiheitlich-demokratische Gesellschaft im Ganzen oder einzelne Menschen und Einrichtungen zu bedrohen.

Die Schulleitung der Johann-Amos-Comenius-Schule

 

Interkulturelles Lernen: Comeniusschüler unterwegs in Europa

Erasmus+ - Schulpartnerschaft der Johann-Amos-Comenius-Schule mit Malta und Portugal

Nachdem Im Rahmen eines neuen Erasmus+- Schulpartnerschaftsprojekts eine Schülergruppe aus dem Jahrgang 8 der Johann-Amos-Comenius-Schule bereits zu einem ersten Treffen nach Malta reiste, fand nun das zweite Treffen in Tomar, Portugal statt.

Gemeinsam mit Schülern aus Malta und Portugal wurde an verschieden Projekten gearbeitet. Im Fokus standen u.a. die Vermittlung interkultureller Kompetenzen und die Festigung europäischer Werte, die der Kasseler Gesamtschule besonders am Herzen liegt.

Neben dem Besuch von Workshops zu Themen wie z.B. soziales Engagement, Berufsorientierung und demokratisches Handeln konnten die Schüler in Teamarbeit praktische Erfahrungen sammeln. Natürlich stand auch die Erkundung der Umgebung und die damit verbundene vielseitige Geschichte auf dem Programm.

„Nicht zuletzt trägt diese Schulpartnerschaft dazu bei, dass junge Menschen für ein weltoffenes und tolerantes Europa sensibilisiert werden“, sagt Christoph Küch, Koordinator des Projektes.

Nach fünf vielseitigen Tagen fiel den Teilnehmern der Abschied nicht ganz leicht. Schon jetzt freuen sich alle auf die nächste Begegnung im Dezember in Kassel.

Johann – Amos – Comenius- Schule: „LemaS“ und „Cambridge“

 

Die Johann-Amos-Comenius-Schule ist eine von 21 hessischen und 300 Schulen bundesweit, die an dem Leistungsförderungsprojekt „Leistung macht Schule (LemaS), initiiert von den Ministerien für Forschung und Bildung im Jahr 2018, teilnimmt.

Konkret geht es dabei um die Förderung begabter Schüler/innen im Regelunterricht. Dies wird langfristig erreicht durch eine sukzessive Umstrukturierung des Unterrichts durch den Einsatz sogenannter komplexer Kompetenzaufgaben, die es letztendlich allen Schülern/innen erlauben, ihr Leistungspotenzial voll auszuschöpfen.

Diese komplexen Aufgaben (zur Zeit in der von der Universität Gießen wissenschaftlich begleiteten Erprobung in den Fächern Englisch und Mathematik, gefolgt von Deutsch und Gesellschaftslehre) zeichnen sich durch eine Orientierung an lebensweltliche Situationen und Herausforderungen, die Kombination individueller und kooperativer Arbeitsprozesse sowie die Offenheit der Arbeitsergebnisse aus. Sie ermöglichen den Schülerinnen und Schülern strukturierte, zugleich aber auch individuelle Wege der Problemlösung und Bearbeitung. Dadurch können besonders leistungsstarke Schüler/innen identifiziert und besonders gefördert werden; gleichzeitig sind diese Aufgabenformate aber auch eine Chance für ALLE Schüler/innen, bislang vielleicht unentdeckte Fähigkeiten zu entwickeln, zu zeigen und in ihrem späteren Leben gewinnbringend einzusetzen.

 

In diesem Zusammenhang ist die Johann-Amos-Comenius-Schule darüber hinaus seit kurzem offizielle „Cambridge-Preparation School“ zur Vorbereitung auf eine der Cambridge-Prüfungen B1 bzw. B2.

Damit haben ab 2019 all unsere Schüler/innen, die sich für das Fach Englisch interessieren und sich als entsprechend qualifiziert erweisen, Gelegenheit, an einem Vorbereitungskurs teilzunehmen, der mit der Ablegung einer Prüfung in einem Cambridge-Prüfungscenter (Baunatal) und der Erlangung des „Cambridge Certificate“ endet. Dieses Zertifikat, vergeben von der University of Cambridge ist ein weltweit anerkannter Nachweis für überdurchschnittliche Englischkenntnisse.

Eine ähnliche Prüfung unter der Bezeichnung „Delf“ wird bereits seit Jahren an unserer Schule für das Fach Französisch angeboten.

Johann-Amos-Comenius Gesamtschule nimmt am LemaS-Projekt teil

Neben der Auefeldschule, der Grundschule Harleshausen, der Valentin-Traudt-Schule und dem Wilhelmsgymnasium ist die Johann-Amos-Comenius Schule eine von 21 hessischen Schulen und die einzige Gesamtschule in Kassel, die sich am LemaS-Projekt (Leistung macht Schule) beteiligt. Es handelt sich hierbei um ein gemeinsames Projekt von Bund und Ländern zur Förderung leistungsstarker Schülerinnen und Schüler.

„Wir als Integrierte Gesamtschule möchten allen Lernenden im Unterricht mit unterschiedlichen Niveaustufen begegnen und sehen in diesem Projekt eine große Chance, um insbesondere den leistungsfähigen jungen Menschen gerecht zu werden“, sagt Herr Pollmann (Schulleiter).

Nachdem die Ausgangssituation der Schule bezogen auf die Projektziele mittels einer Online-Befragung der Lehrerkräfte evaluiert wurde, wurden Interviews mit ausgewählten leistungsstarken Schülerinnen und Schülern geführt.

In einem gemeinsamen Einschätzungsgespräch mit Herrn Pollmann und zwei KollegInnen sowie zwei Projektkoordinatorinnen wurden die zusammengetragenen Daten am 17. Januar 2019 vor Ort analysiert.

 

Es besteht Einigkeit darüber, dass die Ergebnisse eine gute Basis zur schulinternen Weiterarbeit darstellen und für das Kollegium ein hilfreicher Schritt sind, um alle Schülerinnen und Schüler, mit Blick auf die besonders leistungsfähigen bzw. potentiell leistungsbereiten, gezielter im Regelunterricht zu fördern.

Gütesiegel Berufs- und Studienorientierung Hessen: Comenius - Schule zum zweiten Mal erfolgreich rezertifiziert
Gütesiegel Berufs- und Studienorientierung Hessen: Comenius - Schule zum zweiten Mal erfolgreich rezertifiziert

Die Johann-Amos-Comenius-Schule zu Besuch bei Volkswagen

 

Auf Einladung der Volkswagen Akademie waren am 13.09.2018 Schülerinnen und Schüler der Johann-Amos-Comenius-Schule gemeinsam mit ihren Eltern zu Gast beim Berufsinformationsabend. Mit dabei Klassenlehrer Mico Vancov sowie Jens Ahrend, Koordinator Berufsorientierung.

 

Empfangen wurden sie von Auszubildenden der Volkswagen Akademie, die verschiedene Ausbildungsberufe vorstellten und den Besuchern Rede und Antwort standen. Abschließend informierte Herr Schaupeter von der Volkswagen Akademie über Chancen und Fallstricke im Bewerbungsverfahren.

 

 

 

 

Thomas Sattelberger, Vorstandsvorsitzender „MINT Zukunft schaffen!“ Thomas Michel, Geschäftsführer Dienstleistungsgesellschaft für Informatik DLGI Rita Flad, Hessisches Kultusministerium, Referat Gymnasien Sabine Stuhlmann, MNU LV - Hessen Dr. Thomas Schneidermeier, Zentrum für Chemie Doro-Thea Chwalek, IHK Kassel Gerd Semmler, MINT-Botschafter Werra-Meißner-Kreis (c) Zentrum für Chemie an.

 

 


Die Johann-Amos-Comenius-Schule ist jetzt „MINT-freundliche Schule“.

Am 27.11.2017 wurde der Johann-Amos-Comenius-Schule im Senckenberg Naturmuseum in Frankfurt im Rahmen eines Festakts das Zertifikat „MINT- freundliche Schule“ verleihen. Die Auszeichnung nahmen Herr Jens Ahrendt (OLoV-Beauftragter und Fachleiter Arbeitslehre) und der Schulleiter Herr Eike Pollmann entgegen.

Mir dieser Auszeichnung würdigt das Hessische Kultusministerium die Schule für ihr besonderes Profil in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Dies spiegelt sich innerhalb der Schule in zahlreichen Angeboten, wie der Kooperation mit dem Schülerforschungszentrum oder dem Wahlpflichtkurs Robotics wieder.